Newsletter und Predigt zum Sonntag, 29.03.2020 / English version further down / version en español más abajo

Wenn Du einen Traum hast, hast du eine Ahnung vom Jenseits.

 

 

Ein herzliches Willkommen in der deutschen Gemeinde von Ecuador.

Zunächst einige Informationen:
Die Ausgangssperre ist noch einmal angepasst worden.
Wir Älteren können auch nicht mehr in die Supermärkte. Wir brauchen Unterstützung. Auch wenn wir noch fit sind. Felix, der Mann von Susanne (Büro) war für uns im Supermaxi .

Vor der Kirche ist ein Teil des hohen Gummibaums abgebrochen. Ein gutes Drittel der Rasenfläche war mit abgebrochenen Ästen bedeckt. Auch ein etwas kleinerer Baum, links von dem Fußweg Richtung Kirche, ist mit umgerissen worden.
Das hat uns, meiner Frau Susanne und mir, ein Fitnessprogramm beschert. Im Keller des Gärtners haben wir 2 Sägen gefunden und uns an die Arbeit gemacht. Um Kaminholz für den kommenden Winter brauchen wir uns keine Sorgen mehr zu machen. Inzwischen sieht es aber wieder ganz passabel aus. Ein etwa 3 m langer, aber etwa 30 cm dicker Ast, liegt noch auf dem Fußweg.

In der vergangenen Woche gab es eine Südamerika-konferenz mit einer Videoschaltung, zu der Marcus Garras, Südamerikareferent der EKD, eingeladen hat. Da konnte ich meine Kolleginnen und Kollegen in den anderen Pfarrämtern kennenlernen. Das war informativ und interessant. Über folgenden Link könnt ihr sehen, was die anderen Gemeinden anbieten. Wir haben vereinbart, dass wir das verüffentlichen, dass nicht jede Gemeinde das „Rad neu erfinden“ muß und dass der Kontinent näher zusammenrücken kann.

 

https://www.ekd.de/auslandsgemeinden-amerika-47196.htm

 

Hebräer 13,12-14
12 So starb auch Jesus außerhalb der Stadt, um durch sein Blut die Menschen von ihrer Schuld zu befreien. 13 Lasst uns zu ihm hinausgehen und die Verachtung mittragen, die ihn getroffen hat. 14 Denn auf dieser Erde gibt es keine Stadt, in der wir für immer zu Hause sein können. Sehnsüchtig warten wir auf die Stadt, die im Himmel für uns erbaut ist.

 

 

 

Liebe Gemeinde,
draußen,
ohne Sicherheiten,
Hoffnung.
Diese drei Stichworte stechen bei mir hervor, wenn ich den Predigttext auf die Folie meines derzeitigen Empfindens in der Coronawelle lege.
Ganz bewußt sage ich Coronawelle, da die derzeitige Situation zwar sehr ernst ist, aber keinesfalls einmalig. Während der Grippewelle 2018 starben in Deutschland 25 Tausend Menschen. Wäre sie medial so begleitet worden wie die Coronawelle, hätte sie sich vielleicht kaum unterschieden. In den vergangenen 2 Jahren allerdings hat sich die Welt verändert. Unmerklich, aber grundlegend.
Wir sind an der Privatsphäre vieler Menschen viel dichter dran. Im Internet bekommen wir Einblick in so manche Intimsphäre. Auf diesem Hintergrund wird mir klar, wie dicht wir aneinander dran sind ohne persönlichen Kontakt. Und dennoch fällt es uns unendlich schwer, auf die persönliche Begegnung zu verzichten. Möglicherweise geht da der einen und dem anderen ein Licht auf, dass der onlineKontakt die körperliche Nähe nicht ersetzen kann.
Die Ausgangssperre lehrt und scheinbar, drinnen kann doch gleichzeitig auch draußen sein. Nicht umsonst redet unser Predigttext im Zusammenhang von Draußen Sein vom Sterben. Soziale Isolation hat sehr viel mit Tod Sein zu tun. Diese Tatsache könnte uns anleiten, noch tiefer darüber nachzudenken. Wo sind Menschen isoliert und welchen Beitrag kann ich leisten oder wir als Gemeinde, solchen Toden vorzubeugen. Welche Intensivplätze kämen da in Frage? Welche Sicherheiten könnten wir bieten?

Der Hebräerbrief redet davon, dass wir keine bleibende Stadt haben. Keine letzte Sicherheit.
Zunächst wiederspricht das der Realität von den meisten von uns. Ich zumindest habe ein festes Dach über dem Kopf. Für das Kirchenbüro, wo ich gerade sitze und an euch schreibe, gibt es sogar eine Alarmanlage. In unserem Wohnzimmer gibt es ein gemütliches Kamin, das uns an den kühlen Abenden wärmt. Unser Kühlschrank ist gefüllt, auch mit Hilfe aus der Gemeinde. Aus der Dusche kommt warmes Wasser. – Sicherheiten jeder Menge. Und nicht zu vergessen, meine Rente in Deutschland kommt noch pünktlich. Bei vielen Menschen allerdings fängt es da mit der Unsicherheit. Geschäft zu – Geld weg. So schnell kann es gehen. Der Staat leidet am Zerfall des Ölpreises und kann seine Leute nicht mehr ordentlich bezahlen. Da sind wir schon nahe dran an der nicht vorhandenen bleibenden Stadt. Und dann nicht zu vergessen das grassierende Virus. Keiner ist vor der Ansteckung sicher. Da hilft keine Maske, kein Abstandhalten, weil es immer auch an all den anderen liegt, denen wir vielleicht nicht so vertrauen können. Möglicherweise kommt dann jene Stunde viel früher als erwartet, in der ich mich frage: Was hast du aus deinem Leben gemacht? Wo waren deine Prioritäten? Hast du gelebt, was du geträumt hast? Hast du gelebt, was du geglaubt hast? Hat dein Reden und Denken mit deinem Handeln übereingestimmt?
Ich denke, es ist gut und hilfreich, über solche Fragen schon jetzt nachzudenken ohne den Druck einer akuten Erkrankung, denn die Angst dieser Krankheit zu erliegen, verstellt uns möglicherweise den Blick auf jene Hoffnung, von der der Hebräerbrief auch spricht. Paulus redet von einer zukünftigen Stadt.

Auf den ersten Blick ist diese Perspektive für mich wenig hilfreich. Ich lese diese Verse, aber der Himmel hat mich noch nicht. Was nützt mir eine Welt, die mir noch verschlossen ist? Da muß ich mich auf Spurensuche begeben. Vielleicht hat diese Zukünftige Stadt ja doch Berührungspunkte mit meinem irdischen Dasein? Wenn ich das Zukünftige in Zusammenhang bringe mit dem, was ich hoffe, mit dem was meine Lebensträume ausmachen, mit dem, was mein Leben ausmacht, dann entdecke ich möglicherweise etwas von dem, was mich über dieses Leben hinausträgt. Was mich in die Lage versetzt, dem Sterben und dem Tod mit einer gewissen Gelassenheit entgegenzusehen. Wenn ich auf dem Hintergrund dieser Fragen zurückblicke auf mein Leben, dann muß ich schmunzeln. Da fällt mir einiges ein, was bei meinen Mitmenschen einiges an Kopfschütteln hervorgerufen hat. Es gab bei meinen Träumen immer wieder einmal die Rückmeldung: das kannst du doch nicht machen, das ist zu verrückt, das funktioniert doch nicht, du wirst schon sehen … Zugegeben, ich habe auch Bauchlandungen hingelegt. Ja. Das war aber nicht alles. Ich habe erlebt wie sich Brot in einer Gemeindebackstube vermehrt, wie Gerechtigkeit wächst mit einem wunderbaren Weltladen, der seit über 20 Jahren BanaFair-Bananen aus Ecuador verkauft und ich durfte erleben wie Kirche Auferstehung feiert mit der Installation einer Jugendkirche am Ort meiner letzten Gemeinde vor meinem Ruhestand. Ich darf über Instergam diese Auferstehungsfeier der YChurch in Weil am Rhein miterleben.
Ich möchte euch alle ermuntern und bestärken: haltet eure Träume fest, lernet sie zu leben. Hoffnung ist nicht etwas, das einfach so vom Himmel fällt. An vielen Punkten habe ich erlebt und erlitten, dass es harte Arbeit bedeutet, mir selbst treu zu sein. An dem festzuhalten, was ich glaube. Aber genau dies gibt mir heute im Rückblich die Hoffnung, dass Himmel und Erde sich berühren.
Jetzt bleibt mir nur, noch einmal meine Bitte an euch zu wiederholen: blickt zurück in eure Leben, spürt eure Träume und Hoffnungen auf und getraut sie zu leben und entdeckt dabei, wo euer Leben schon jetzt den Blick frei gibt auf das Zukünftige, von dem Paulus spricht.
Amen.
Ein Song künnte euer Nachdenken begleiten, dessen Text ich anfüge und den Link zum Hören.

www.youtube.com/watch

WE SHALL OVERCOME

englisch

We shall overcome, we shall overcome,
We shall overcome some day;
Oh, deep in my heart, I do believe,
We shall overcome some day.
The Lord will see us through, The Lord will see us through,
TheLordwill see us through someday;
Oh, deep in my heart, I do believe,
We shall overcome someday.
We're on to victory, We're on to victory,
We're on to victory someday;
Oh, deep in my heart, I do believe,
We're on to victory someday.
We'll walk hand in hand, we'll walk hand in hand,
We'll walk hand in hand someday;
Oh, deep in my heart, I do believe,
We'll walk hand in hand someday.
We are not afraid, we are not afraid,
We are not afraid today;
Oh, deep in my heart, I do believe,
We are not afraid today.
The truth shall make us free, the truth shall make us free,
The truth shall make us free someday;
Oh, deep in my heart, I do believe,
The truth shall make us free someday.
We shall live in peace, we shall live in peace,
We shall live in peace someday;
Oh, deep in my heart, I do believe,
We shall live in peace someday.

deutsch
Hey, wir können es überwinden, wir können es überwinden
Wir können es irgendwann überwinden
Liebling, hier in meinem Herzen, Glaube daran
Wir können es überwinden.

Wir gehen Hand in Hand, gehen Hand in Hand,
wir gehen Hand in Hand, irgendwann
Liebling, hier in meinem Herzen, Glaube daran
Wir können es überwinden.

Wir können in Frieden leben, in Frieden leben
Wir können in Frieden leben
Liebling, hier in meinem Herzen, Glaube daran
Wir können es überwinden.

Wir sind nicht erfreut, nicht erfreut
Wir können es überwinden
Liebling, hier in meinem Herzen, Glaube daran
Wir können es überwinden.

Hey, wir können es überwinden, wir können es überwinden
Wir können es irgendwann überwinden
Liebling, hier in meinem Herzen, Glaube daran
Wir können es überwinden

 

 

 

English Version

When you have a dream, you have an idea of the afterlife.


A warm welcome to the German community of Ecuador.

First some information:

The curfew has been changed once again.

We older people cannot go to the supermarkets

anymore. We need support. Even if we are still fit.

Felix, the husband of Susanne (office) was for us in

the supermaxi.

In front of the church a part of the high rubber tree has broken off. A good third of t

he lawn was covered with broken branches. Also a smaller tree, left of the

footpath towards the church, was knocked down. That gave us, my wife Susanne and me, a fitness

program. In the gardener's cellar we found 2 saws and started to work. We don't have t

o worry about firewood for the coming winter. But in the meantime it looks quite passable again. An about 3 m long, but about 30 cm thick branch is still lying on the footpath.

 
Last week there was a South America conference with a video link, to which Marcus Garras, South

America consultant of the EKD, invited. There I could get to know my colleagues in the other

parishes. It was informative and interesting. Through the following link you can see what the other

parishes offer. We have agreed that we will publish this, that not every parish has to "reinvent the wheel"

and that the continent can move closer together.




Hebrews 13,12-14

12 So Jesus also died outside the city, to make men

free from their guilt by his blood. 13 Let us go out to

him and take part in the contempt which has come

upon him. 14 For there is no town on this earth in

which we can be at home for ever Longing for

the town which is built for us in heaven, we are waiting

for it.  



Dear church,

outside,

without collateral,

Hope.

These three key words stand out for me when I put the sermon text on the foil of my present feeling in

the corona wave. I say corona wave quite deliberately, because the present situation is very serious, but by no means unique. During the wave of influenza in 2018, 25 thousand people died in Germany. If it had been accompanied by the media in the same way as the corona wave, it might not have been very different.

In the past 2 years, however, the world has changed. Imperceptibly, but fundamentally. We are much closer to the privacy of many people. On the Internet, we're able to see into many a person's privacy. Against this background I realize how close we are to each other without personal contact. And yet we find it infinitely difficult to do without personal contact. Perhaps one or the other will realize that online contact cannot replace physical closeness. The curfew teaches and apparently, inside can be outside at the same time. Not for nothing does our sermon text talk about dying in the context of being outside. Social isolation has a lot to do with being dead. This fact could lead us to think about it more deeply. Where are people isolated and what contribution can I or we as a congregation make to prevent such deaths. What kind of intensive care places could be considered? What guarantees could we offer?

The Letter to the Hebrews speaks of the fact that we do not have a permanent city. No final certainty. At first this contradicts the reality of most of us. I, for one, have a roof over my head. There is even an alarm system for the church office where I am sitting writing to you. In our living room there is a cozy fireplace that keeps us warm in the cool evenings. Our refrigerator is filled, also with help from the church. From the shower comes warm water. - Securities of any amount. And not to forget, my pension in Germany is still on time. For many people, however, it starts with un certainty. Business closed - money gone. It can go that fast. The state is suffering from the collapse of the oil price and can no longer pay its people properly. So we are already close to the non-existent permanent city. Not to mention the rampant virus. No one is safe from infection. There is no mask, no keeping away, because it is always also due to all the others, whom we might not be able to trust so much. Perhaps the hour will come much earlier than expected when I will ask myself: What have you done with your life? Where were your priorities? Did you live what you dreamed? Did you live what you believed? Did your talking and thinking coincide with your actions?

I think it is good and helpful to think about such questions already now without the pressure of an acute illness, because the fear of succumbing to this illness may obscure our view of that hope of which the Epistle to the Hebrews also speaks. Paul speaks of a future city.
At first sight, this perspective is of little help to me. I read these verses, but heaven does not yet have me. What good is a world that is still closed to me? There I have to search for traces. Perhaps this future city will have points of contact with my earthly existence after all? If I bring the future into connection with what I hope for, with what my dreams of life are, with what my life is all about, then I might discover something of what will carry me beyond this life. Which enables me to face dying and death with a certain serenity.
When I look back on my life against the background of these questions, then I have to smile. A few things come to my mind which caused my fellow human beings to shake their heads. In my dreams there was always the feedback: you can't do that, it's too crazy, it doesn't work, you'll see ... Admittedly, I also landed on my stomach. Yes. But that was not all. I have seen how bread multiplies in a community bakery, how justice grows with a wonderful world shop that has been selling BanaFair bananas from Ecuador for over 20 years, and I was able to experience how Church celebrates resurrection with the installation of a youth church on the site of my last parish before my retirement. Via Instagram I was allowed to witness this resurrection celebration of the YChurch in Weil am Rhein.

I would like to encourage and strengthen you all: hold on to your dreams, learn to live them. Hope is not something that just falls from the sky. At many points I have experienced and suffered that being true to myself is hard work. To hold on to what I believe. But it is exactly this that gives me hope today in retrospect that heaven and earth touch each other.

Now it only remains for me to repeat my request to you: look back into your lives, feel your dreams and hopes and dare to live them, and discover where your life already now gives a view of the future of which Paul speaks.
Amen.


A song could accompany your reflection, the text of which I will add and the link to listen to.

 


WE SHALL OVERCOME



Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)




Version en español

Cuando tienes un sueño, tienes una idea de la vida después de la muerte.



Una cálida bienvenida a la comunidad alemana de Ecuador.

Primero algo de información:

El toque de queda ha sido cambiado una vez más.

Los mayores ya no podemos ir a los supermercados. Necesitamos apoyo. Incluso si todavía estamos en forma. Felix, el marido de Susanne (oficina) estuvo en el supermaxi para nosotros.

Frente a la iglesia se ha roto una parte del árbol alto del caucho. Un buen tercio del césped estaba

cubierto de ramas rotas. También un árbol más pequeño, a la izquierda del sendero hacia la iglesia,

fue derribado. Eso nos dio a mi esposa Susanne y a mí, un programa de ejercicios. En la bodega

del jardinero encontramos dos sierras y empezamos a trabajar.

No tenemos que preocuparnos por la leña para el próximo invierno. Pero mientras tanto parece

bastante pasable de nuevo. Una rama de unos 3 m de largo, pero de unos 30 cm de grosor, todavía

está en el sendero.

La semana pasada hubo una conferencia en Sudamérica con un enlace de video, a la que invitó

Marcus Garras, consultor de la EKD en Sudamérica. Allí podría conocer a mis colegas de las otras

parroquias. Fue informativo e interesante. A través del siguiente enlace puede ver lo que ofrecen las

otras parroquias. Hemos acordado que publicaremos esto, que no todas las parroquias

tienen que "reinventar la rueda" y que el continente puede acercarse más.



Hebreos 13, 12-14

12 Así que Jesús también murió fuera de la ciudad,

para liberar a los hombres de su culpa con su

sangre. 13 Salgamos a él y tomemos parte en el

desprecio que se le ha impuesto. 14 Porque no hay

ningún pueblo en esta tierra en el que podamos

estar en casa para siempre Anhelando la ciudad

que se construye para nosotros en el cielo, la

estamos esperando.  





Querida iglesia,


fuera,

sin garantía,

Esperanza.

Estas tres palabras clave se destacan para mí cuando pongo el texto del sermón en la hoja de mi actual sentimiento en la onda de la corona.
Digo la onda de la corona deliberadamente, porque la situación actual es muy seria, pero de ninguna manera única. Durante la ola de gripe en 2018, 25 mil personas murieron en Alemania. Si hubiera estado acompañada por los medios de comunicación de la misma manera que la onda de la corona, podría no haber sido muy diferente. Sin embargo, en los últimos 2 años, el mundo ha cambiado. Imperceptiblemente, pero fundamentalmente.
Estamos mucho más cerca de la privacidad de muchas personas. En Internet, podemos ver la privacidad de muchas personas. En este contexto me doy cuenta de lo cerca que estamos el uno del otro sin contacto personal. Y sin embargo, nos resulta infinitamente difícil prescindir del contacto personal. Tal vez uno u otro se dé cuenta de que el contacto en línea no puede reemplazar la cercanía física.
El toque de queda enseña y aparentemente, dentro puede estar fuera al mismo tiempo. No por nada nuestro texto del sermón habla de morir en el contexto de estar fuera. El aislamiento social tiene mucho que ver con estar muerto. Este hecho podría llevarnos a pensar en ello más profundamente.
Dónde está la gente aislada y qué contribución podemos hacer yo o nosotros como congregación para prevenir tales muertes. ¿Qué tipo de lugares de cuidados intensivos podrían considerarse? ¿Qué garantías podríamos ofrecer?
La Carta a los Hebreos habla del hecho de que no tenemos una ciudad permanente. No hay una certeza final.
Al principio esto contradice la realidad de la mayoría de nosotros. Yo, por mi parte, tengo un techo sobre mi cabeza. Incluso hay un sistema de alarma para la oficina de la iglesia donde estoy sentado escribiéndole. En nuestra sala de estar hay una acogedora chimenea que nos mantiene calientes en las tardes frescas. Nuestro refrigerador está lleno, también con la ayuda de la iglesia. De la ducha sale agua caliente. - Valores de cualquier cantidad. Y no olvides que mi pensión en Alemania llegará a tiempo. Para muchas personas, sin embargo, comienza con la incertidumbre. Negocio cerrado - el dinero se ha ido. Puede ir así de rápido. El Estado está sufriendo el colapso del precio del petróleo y ya no puede pagarle a su pueblo adecuadamente. Así que ya estamos cerca de la inexistente ciudad permanente. Sin mencionar el virus rampante.
Nadie está a salvo de la infección. No hay ninguna máscara, no hay que alejarse, porque siempre se debe también a todos los demás, en los que tal vez no podamos confiar tanto. Tal vez llegue mucho antes de lo esperado la hora en que me preguntaré:
¿Qué has hecho con tu vida? ¿Dónde estaban sus prioridades? ¿Viviste lo que soñaste? ¿Viviste lo que creías? ¿Coincidió su forma de hablar y pensar con sus acciones?
Creo que es bueno y útil pensar en estas cuestiones ya ahora sin la presión de una enfermedad aguda, porque el temor de sucumbir a esta enfermedad puede oscurecer nuestra visión de esa esperanza de la que también habla la Epístola a los Hebreos.
Paul habla de una ciudad futura. A primera vista, esta perspectiva no me ayuda mucho. Leo estos versos, pero el cielo aún no me tiene. ¿De qué sirve un mundo que aún está cerrado para mí? Allí tengo que buscar rastros.
¿Quizás esta futura ciudad tenga puntos de contacto con mi existencia terrenal después de todo? Si conecto el futuro con lo que espero, con lo que son mis sueños de vida, con lo que es mi vida, entonces podría descubrir algo de lo que me llevará más allá de esta vida. Lo que me permite enfrentar la muerte y la muerte con cierta serenidad. Cuando miro atrás en mi vida con el trasfondo de estas preguntas, entonces tengo que sonreír. Me vienen a la mente algunas cosas que hicieron que mis compañeros sacudieran la cabeza. En mis sueños siempre estaba la retroalimentación: no puedes hacer eso, es demasiado loco, no funciona, ya verás...
Es cierto, también aterricé sobre mi estómago. Sí. Pero eso no fue todo. He visto cómo se multiplica el pan en una panadería comunitaria, cómo crece la justicia con una maravillosa tienda mundial que lleva más de 20 años vendiendo bananas BanaFair de Ecuador, y he podido experimentar cómo la Iglesia celebra la resurrección con la instalación de una iglesia juvenil en el sitio de mi última parroquia antes de mi jubilación. A través de Instagram se me permitió presenciar esta celebración de la resurrección de la Iglesia de Weil am Rhein.

Me gustaría animaros y fortaleceros a todos:

aferraos a vuestros sueños, aprended a vivirlos. La esperanza no es algo que simplemente cae del

cielo. En muchos momentos he experimentado y sufrido que ser fiel a mí mismo es un trabajo duro.

Para aferrarse a lo que creo. Pero es exactamente esto lo que me da la esperanza hoy en día en

retrospectiva de que el cielo y la tierra se tocan entre sí.


Ahora sólo me queda repetir mi petición: mirad atrás en vuestras vidas, sentid vuestros sueños y

esperanzas y atreveos a vivirlos, y descubrid dónde vuestra vida ya da una visión del futuro del que

habla Pablo.

Amén.


Una canción podría acompañar su reflexión, cuya letra añado y el enlace para escuchar.


...We will overcome...


Traducción realizada con la versión gratuita del traductor
www.DeepL.com/Translator





Predigt zum Sonntag, 22. Maerz 2020

Hallo all Ihr Lieben!

 

Da wir uns in der Kirche nicht treffen koennen, ich mich aber dennoch mit Euch verbunden fuehle, schicke ich Euch meine Predigt als kleinen Trost.

Meine Frau Susanne und ich fuehlen uns wohl, trotz Corona und es geht uns gut.


Der Wind hat einen Teil des grossen Gummibaums im Garten abgerissen. Die Aeste zu zersaegen und wegzuraemen, ist im Augenblick unser Fitnessprogramm 
J

 

Seid gegruesst und passt auf euch und aufeinander zumindest per Telefon und whatsapp auf.

Euer Pfarrer Walter

 

 

Lätare, 2. Korinther 1,3-7

3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, 4 der uns tröstet in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott. 5 Denn wie die Leiden Christi reichlich über uns kommen, so werden wir auch reichlich getröstet durch Christus.

6 Haben wir aber Trübsal, so geschieht es euch zu Trost und Heil. Haben wir Trost, so geschieht es zu eurem Trost, der sich wirksam erweist, wenn ihr mit Geduld dieselben Leiden ertragt, die auch wir leiden. 7 Und unsre Hoffnung steht fest für euch, weil wir wissen: wie ihr an den Leiden teilhabt, so werdet ihr auch am Trost teilhaben.

 

Liebe Gemeinde,

wenn es nur so einfach wäre mit dem Trost und mit dem Trösten, wie Paulus das in seinem Brief schreibt. Gott tröstet in aller Trübsal. Ja das hört sich gut an. Aber sage das den Menschen weltweit, die schon von dem Coronavirus betroffen sind oder in großer Angst davor leben. Ich behaupte: So einfach ist das nicht mit dem Trost. So manche Erfahrungen, die wir machen, sind ganz schön trostlos. Da brauchen wir nicht einmal auf das Coronavirus zu schauen. Da reicht es oft genug, in das eigene Leben zurückzublicken. Da tauchen Erinnerungen auf, manche weit zurück, andere noch recht dicht an der Vergangenheit, da kannst du sagen, wenn es nur so einfach wäre mit dem Trösten und dem Getröstetwerden. Da gibt es Augenblicke, in denen gibt es keinen Trost. Da gibt es nichts, was dir hilft. Da gibt es nur eines: Alles Sch… rott. Und auch die kühne These des Paulus hilft nicht weiter: Wenn du Leid erfährst, dann hat es einen Sinn und du wirst schon sehen, es ist zu deinem Trost und Heil. Wenn du diese Sätze zu einem Menschen sagst oder schreibst, der bis über beide Ohren Sch… steckt, dann ist dir wirklich nicht zu helfen. Das kannst du einfach nicht machen.

Aber, wie kommt Paulus dazu, solch steile Thesen aufzustellen? Die Schwierigkeit, den Paulus zu verstehen, ist die:

Er steckt nicht mitten drin im Schlamassel. Und an diejenigen, an die er schreibt auch nicht mehr. Dieses Trübsal, das er erwähnt, liegt schon eine ganze Weile zurück. Und ganz wichtig. Das Dickicht hat sich gelüftet, der Knoten ist gelöst. Das Unwetter ist vorbeigezogen und die Sonne scheint schon wieder. Da kann er davon reden, dass es Trost gibt, dass Gott hilft. Dass Gott dir Menschen an deine Seite stellt, die dir über den Berg helfen. Wenn du Licht am Ende des Tunnels siehst oder gar schon wieder draußen bist, dann weißt du, es ist überstanden. Dann kannst du davon reden, dass Gott hilft und du kannst dich darüber freuen.

Ja, es hat Trost und Hilfe gegeben. Aber wehe du steckst noch in einem tiefen Loch und hast nicht einmal die Spur einer Idee wie du da wieder herauskommst, da gibt es keinen Trost.

Wie lange wird die Corona Kriese noch dauern? Sind wir erst am Anfang? Dauert es noch 2 Wochen bis zum Ende des Tunnels? Oder 2 Monate oder ein halbes Jahr oder gar noch länger? Keiner von uns weiß das und genau diese Unsicherheit macht uns zu schaffen. Den einen mehr, anderen weniger. Deshalb sind solche Verallgemeinerungen wie Paulus sie gebraucht äußerst schwierig. In aller Trübsal gibt es Trost. - So stimmt das nicht. Du findest nicht in jedem Augenblick deines Lebens einen Menschen, der sich an deine Seite stellt. Manchmal wäre es ja schon tröstlich, du hättest jemanden, der einfach nur mit dir weint, dich in den Arm nimmt, der nur bei dir ist und möglichst keine guten Ratschläge parat hat, sondern einfach nur mit dir schweigt, weil es dir die Sprache verschlagen hat. Das wäre ja schon ein Trost. Dass jemand versteht, dass dir nichts aber auch gar nichts und niemand helfen kann. Doch einen solchen Menschen findest du auch nicht immer, wenn du ihn brauchst. Oft genug musst du alleine durch. Und das ist einfach nur bitter. Und dann gilt es noch zu bedenken: Trost und Hilfe oder Heil, das sind zweierlei Dinge, die wir nicht gleichsetzen dürfen, sondern fein säuberlich auseinanderhalten müssen. Paulus stellt sie sehr dicht zusammen, das kann zu Missverständnissen führen. Wenn dich jemand tröstet, dann verändert sich deine Situation, in der du steckst nicht unbedingt grundlegend, sondern du kannst sie für diesen Augenblick vielleicht besser aushalten. Ich wechsle an dieser Stelle in ein Bild: Ein Kind fällt hin, hat ein blutiges Knie und du nimmst es in den Arm. Die Wunde blutet weiter, der Schmerz lässt noch nicht nach, aber alles ist besser auszuhalten. Heil werden, Hilfe, das ist der der nächste und übernächste Schritt. Der Trost kommt zuerst.

Ein Gebet, das ich im Internet gefunden habe, fand ich persönlich sehr tröstend in der aktuellen Situation:

Mögen die, deren Alltag nun Einschränkungen unterliegt,
sich an jene erinnern, deren Leben bedroht ist.

Mögen die, die zu keiner Risikogruppe gehören,
sich an die erinnern, die am stärksten verwundbar sind.

Mögen die, die den Vorteil von Heimarbeit haben,
sich an die erinnern, die sich Kranksein nicht leisten können und zur Arbeit müssen, um ihre Miete zu bezahlen.

Mögen die, die eine flexible Kinderbetreuung haben, wenn Schulen und Kitas geschlossen sind,
sich an die erinnern, die diese Möglichkeit nicht haben.

Mögen die, die Reisen absagen müssen,
sich an jene erinnern, die keinen sicheren Zufluchtsort haben.

Mögen die, die etwas zurückgelegtes Geld in den Turbulenzen des Börsenmarktes verlieren,
sich an jene erinnern, die gar keine Rücklagen haben.

Mögen die, die zu Hause in Quarantäne bleiben müssen,
sich an jene erinnern, die kein Zuhause haben.

Während Furcht sich unseres Landes bemächtigt,
lass uns auf Liebe setzen.
Wenn wir uns körperlich nicht in den Arm nehmen können,
lass uns andere Wege finden, wie wir an unsere Nächsten weitergeben, dass Gott uns umarmt.
Amen.

Die heutigen Kommunikationsmöglichkeiten machen es uns leichter, die reale Distanz ein weniger zu verringern. Miteinander zu reden und einander zu schreiben und nachdenkliche und lustige Sachen per whatsapp zu verschicken oder zu bekommen, auch das sind tröstliche Gesten, die uns helfen, diese sehr schwierige Zeit ein wenig besser und leichter zu ertragen. Nehmen wir solche Gesten zum Anlass, sie als Zeichen der Nähe Gottes zu deuten.

 

Ich wünsche Ihnen und Euch in diesem Sinne gute Begegnungen mit Gott. Amen

 

 

 

Brief zur Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!

Psalm 34,15

 

Liebe Gemeinde,

mit der Jahreslosung für 2019 möchte ich Sie recht herzlich begrüßen. Ein halbes Jahr darf ich Sie begleiten und am reichen Leben in diesem tropischen Land teilnehmen. Darüber freue ich mich sehr und bin gespannt auf die Begegnungen und Gespräche.

Die vielen besonderen Erfahrungen aber auch die schweren Enttäuschungen prägen unser Leben in gleicher Weise. Haben wir gelernt aus den Erfahrungen der Vergangenheit? Hat sich unser Leben oder das Leben der menschlichen Gesellschaft in den letzten Jahrhunderten erheblich zum Besseren gewendet? War früher alles besser? Waren nicht gerade Christen oft die Urheber und Auslöser von Kriegen? Solche Fragen beschäftigen uns gerade zum Jahreswechsel, bringen uns aber nicht weiter.

Die Jahreslosung 2019 ist ein klarer Befehl: Suche Frieden! Das, was alle im Tiefsten wünschen: Frieden, Ruhe, nicht kämpfen müssen, keinen Stress, sondern die Erfahrung von Freude und einer Leichtigkeit des Lebens, wie wir sie bei Kindern erleben.

Suche Frieden! Ein Befehl und eine Aufgabe für das neue Jahr. Da fangen wir am besten gleich bei uns selbst an. Ich kenne die Unruheherde in mir, oft verdränge ich sie, aber nun stelle ich mich ihnen und suche nachhaltige Lösungen für meine Verzweiflung, meine Hassgefühle, meine Sturheit und Uneinsichtigkeit. Wenn ich es nicht schaffe, suche ich Hilfe in der Gemeinschaft. Denn dazu sind Glaubensgeschwister da!

Jesus sagt in der Bergpredigt: Selig sind die, die Frieden schaffen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Frieden schaffen

Frieden suchen

Dem Frieden nachjagen.

Das sind schöne Tätigkeitswörter, Aufforderungen tätig zu werden. Frieden ist also kein Stillstand, sondern Bewegung nach vorn. Wir sind dabei und gestalten aktiv mit an der friedlichen Zukunft dieser Welt. Ich fange bei mir an und bei meiner Familie und meinen Freuden bis hinein in unsere Gesellschaft. Oft sind es gerade die vielen kleinen Schritte, die unser Leben und die Welt nachhaltig verändern. Dazu möge Gottes Geist uns leiten und Kraft und Freude dazu schenken.

Herzliche Grüße

Euer Pfarrer Friedrich Hahler

 

Gottesdienste in Quito

Wir feiern von September - Juni sonntäglich Gottesdienste um 10.15 Uhr, zwei bis dreimal jährlich einen Culto Unido zusammen mit der englisch- und spanischsprachigen Gemeinde, oder auch Gottesdienste in besonderen Liturgieformen.

Alle Gottesdiensttermine, aber auch alle weiteren Veranstaltungstermine der Gemeinde, entnehmen Sie bitte der Rubrik Termine.

Kinder sind in unseren Gottesdiensten immer herzlich willkommen!

Im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst laden wir zum Kirchkaffee im Patio ein. Wer mag, darf gerne etwas zum Verzehr mitbringen.

Gottesdienste in Guayaquil

Wir feiern 1 x im Monat (außer Regenzeit) sonntags um 18h00 Uhr Gottesdienst im Centro Cultural Ecuatoriano Alemán. Auch hier treffen wir uns zur Weihnachtsfeier und zu allen kirchlichen Amtshandlungen. Die Termine entnehmen Sie bitte der Rubrik Veranstaltungen.

Unsere Familien treffen sich am Sonntag vor dem Gottesdienst von 16h30 bis 19h00 im Centro Alemán.